Seit wann werden Littmann Stethoskope hergestellt? Worauf bezieht sich der Name?

14.05.2010 14:00 | Stethoskop Blog

Nicht nur jedes Gesicht, auch (fast) jedes Produkt erzählt eine Geschichte. Und ich liebe Geschichten. So natürlich auch die Geschichte des Littmann Stethoskopes. Der Namensgeber der Stethoskope war Dr. Littmann, ein Professor der Harvard Medical School.

Littmann, ausgezeichneter Kardiologe und eine international anerkannte Autorität in Elektrokardiographie, entwickelte in den frühen 60er Jahren ein neues Stethoskop mit einer erheblich verbesserten Akustik. Schon wenige Jahre später hat Dr. Littmann seine Stethoskope für 3M entwickelt.

Das besondere an Littmann aber war, dass er Wegweiser in der Stethoskop-Technologie war: 1961 beschrieb 1961 er sein „ideales“ Stethoskop. Das Gerät besaß ein „offenes Bruststück für die Einschätzung tiefer Töne, ein geschlossenes Bruststück mit einer festen Plastikmembran, um tiefe Töne auszufiltern, einen festen Schlauch mit einem einzigen Lumenloch, die kürzesten Allgemeinlänge, eine Feder mit präziser Spannung, um die Ohrbügel auseinander zu halten, und das leicht und angenehm zu bedienen ist.“

Seine Visionen finden sich heute in vielen Punkten in dem beliebten Littmann Classic II S.E. Stethoskop wieder.

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